„Da bringt der Teuffel auß der Hell ein Schutzbrieff mit der Quinquernell …“ - Krisenzeiten im Spiegel der Geschichte: Wirtschafts- und Rechtspolitik am Beispiel frühneuzeitlicher Schuldenmoratorien

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Restaurant Würtzburg im Hotel Strauss, Blauer Raum
(Juliuspromenade 5, 97070 Würzburg)

Nicolas Poussin „Die Pest in Ashdod“ (1630), Öl auf Leinwand (148 x 198 cm), Musee du Louvre, Paris (Ausschnitt); © CC BY-SA 3.0, Autor: Sailko, Quelle: https://bit.ly/3srwXIF, Lizenz: https://bit.ly/3APzAa0).

Die gegenwärtige Wirtschaftspolitik zeitigt im Angesicht der Corona-Pandemie neben vielen anderen Stützungsmaßnahmen auch die Einführung schuldnerbegünstigender Stundungen.

Ein Blick in das Buch der Geschichte zeigt, dass auch in der Vergangenheit hoheitliche Maßnahmen zur Bewältigung von wirtschaftlichen Krisensituationen Privater eingesetzt wurden, die infolge höherer Gewalt entstanden waren. Im Zentrum des Vortrags stehen frühneuzeitliche Schuldenmoratorien, die der Kaiser einzelnen Schuldnern gewährte. Die Ergebnisse der Untersuchung basieren auf der Auswertung von Akten des Reichshofrats, die heute im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien lagern.

  • Teilnehmerzahl: begrenzt (35 Personen).
  • Anmeldung erforderlich: ab sofort bis zum 2.12.2021 (schriftlich, per E-Mail unter info@freunde-mainfranken.de oder über unsere Homepage).
  • Kosten: keine.
  • Im Anschluss gemütliches Beisammensein bei Wein und kleinen Speisen (Selbstzahler!).
  • Anmerkung zu Veranstaltungen der „Freunde“ unter den Bedingungen der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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