Ausstellung „Juliusspital – Universität. Academia Sieboldiana 1770 – 1820“

Uhr

Siebold-Museum
(Frankfurter Straße 87 97082 Würzburg)

Carl Caspar von Siebold (Bildnachweis: Wikimedia Commons, CC-PD-Mark, gemeinfrei)

Dr. Andreas Mettenleiter Ausstellungskurator und 2. Vorsitzender der Siebold-Gesellschaft

Obwohl bereits der Spital- und Universitätsgründer Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn 1576/1582 klinischen Unterricht am Krankenbett im Sinn hatte, ließ sich das Projekt erst nach der Schaffung eines Armenkrankenhauses durch Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal um 1790 realisieren. Maßgeblichen Anteil an der Entstehung einer modernen Universitätsklinik hatte Carl Caspar von Siebold, der zusammen mit drei seiner Söhne („Academia Sieboldiana“) eine Blütezeit der Würzburger Hochschulmedizin einleitete.

Aus Anlass des 450. Jubiläums der Spitalgründung zeigt das Siebold-Museum vom 5. Juli bis 4. Oktober 2026 eine Sonderausstellung, für die spannende Exponate aus öffentlichen Sammlungen, aber auch aus Privatbesitz zusammengetragen wurden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Kulturgeschichte des Juliusspitals, seine Entstehung und die vielfältigen Bereiche der Stiftung – ein zweites Augenmerk liegt auf dem Wirken der „Academia Sieboldiana“ für die europäische Medizin zwischen 1770 und 1820.

  • Treffpunkt: Eingang Siebold-Museum
  • Teilnehmerzahl: 25 Personen
  • Anmeldung erforderlich: ab sofort bis zum 25.9.2026, (schriftlich, per E-Mail unter info@freunde-mainfranken.de oder über unsere Homepage).
  • Kosten: 6,00 Euro regulär, 5,00 Euro ermäßigt (Studenten, Rentner, Menschen mit Behinderung), bitte passend bar zur Veranstaltung mitbringen
  • Dauer: ca. 75 Minuten