Aktuelles

Neuwahlen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung

© Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de; Fotografin: Felicitas Stickler

Am 29. Juli 2021 fand in der Schönbornhalle des Museums für Franken, die Jahreshauptversammlung der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstands sowie von Mitgliedern des Arbeitsausschusses und der Rechnungsprüfer. Prof. Dr. Matthias Stickler und Prof. Dr. Erich Schneider standen erneut für ihre Ämter als Erster und Zweiter Vorsitzender zur Verfügung, ebenfalls traten wieder an Marie-Thérèse Reinhard als Schatzmeisterin und Dr. Daniel Karch als Schriftleiter. Nicht mehr zur Wahl standen Dr. Eva Pleticha-Geuder als Schriftführerin und Dr. Christian Leo als Veranstaltungsreferent. Prof. Stickler dankte beiden für die in den letzten vier bzw. drei Jahren geleistete ausgezeichnete Arbeit, gerade auch in der Phase der Corona-Pandemie. Als neue Schriftführerin kandidierte Sarah Merabet, die am Museum für Franken beschäftigt ist, als neuer Veranstaltungsreferent Dr. Markus Frankl, Leiter der Vinothek des Juliusspitals. Als neue Rechnungsprüfer kandidierten Dr. Katharina Kemmer und Dr. Christian Leo. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Hier noch einmal das neue Personaltableau in übersichtlicher Form:

Prof. Dr. Matthias Stickler: Erster Vorsitzender
Prof. Dr. Erich Schneider: Zweiter Vorsitzender
Sarah Merabet: Schriftführerin
Marie-Thérèse Reinhard: Schatzmeisterin
Dr. Daniel Karch: Schriftleiter
Dr. Markus Frankl: Veranstaltungsreferent
Dr. Christian Leo: Rechnungsprüfer
Dr. Katharina Kemmer: Rechnungsprüferin

Weitere Informationen zu unserem Vorstand finden Sie auf der Seite Ämter und Aufgaben.

Neueste Veröffentlichung

Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, Band 73 (2021), herausgegeben von den Freunden Mainfränkischer Kunst und Geschichte e. V. in Würzburg, erschienen im Verlag PH.C.W. SCHMIDT aus Neustadt an der Aisch, ISBN 978-3-949015-03-8.

Das neue Mainfränkische Jahrbuch ist getragen von Gedenken und Geschichte, von Erinnerungen und Wandel. Wodurch verändert sich Geschichte? Wie beeinflusst das Gedenken die Geschichte – oder beeinflusst nicht eher die Geschichte die Art und Weise des Gedenkens? Sorgt der stetige Wandel unserer Kultur, unserer Werte dafür, dass sich Erinnerungen zerfasern, nur noch partiell vorhanden sind?

Mit den insgesamt zwölf Aufsätzen und drei Miszellen des aktuellen 73. Bandes wird die reiche und vielfältige Geschichte Mainfrankens lebendig. Weiterlesen...

Letzte Veranstaltungen

Kalendergeschichten aus Würzburg - eine populäre Literaturgattung

Am 11. September konnte der vierte Vortrag unserer Veranstaltungsreihe „Würzburg zur Zeit Mozarts“ nachgeholt werden. Der Vortrag wurde im Juni verschoben, um möglicherweise doch noch eine Präsenzveranstaltung zu ermöglichen. Dies war zwar nicht möglich, doch glücklicherweise konnte Frau Dr. Katharina Boll-Becht auch online Seiten der von ihr ausgewählten Kalender präsentieren, die eigens für den Vortrag digitalisiert worden waren.

„Nach Wien unter den Deutschen-Catholischen unstreitig die vornehmste und beste.“ - Die Universität Würzburg gegen Ende des 18. Jahrhunderts

Am 2. September konnten wir unsere Vortragsreihe „Würzburg zur Zeit Mozarts“ mit dem Vortrag „‚Nach Wien unter den Deutschen-Catholischen unstreitig die vornehmste und beste.‘ - Die Universität Würzburg gegen Ende des 18. Jahrhunderts“ fortsetzen. Dr. Peter A. Süß stellte uns mithilfe vieler Bilder die Universität zur damaligen Zeit vor.

Führung durch den Kiliansdom

Am 26. August durften die „Freunde“ im Rahmen einer Domführung den Kiliansdom in Würzburg näher kennenlernen. In zwei Gruppen führten Ruth Kunzmann und Felicitas Stickler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Dom und die Schönbornkapelle und gingen dabei auf Themen wie die Dombaugeschichte, die Kilianslegende sowie auf Details wie z.B. die Schönbornkapelle selbst, das Grabdenkmal Rudolfs von Scherenberg, den Altarraum und die Krypta ein.

Der Gesandtenbau der Würzburger Residenz. Balthasar Neumann und die Entstehungsgeschichte des »Neuen Baus«.

Am Dienstag, den 24. August 2021, fand ein weiterer Vortrag im Rahmen unserer Vortragsreihe „Würzburg zur Zeit Mozarts“ statt. Im Museum für Franken auf der Festung Marienberg hielt Dr. Christian Naser seinen Vortrag: „Der Gesandtenbau der Würzburger Residenz. Balthasar Neumann und die Entstehungsgeschichte des »Neuen Baus«“. Dabei ging es um den Gesandtenbau, der 1765 bis 1768 unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim von Balthasar Neumann errichtet wurde. Damit erhielt der Residenzplatz seine bis heute erhaltene Form.

Von der „Abtsleite“ über den „Teufelskeller“ zum „Pfülben“. Eine weinbaugeschichtliche Wanderung durch drei bedeutende mainfränkische Weinlagen

Wandern, Wein und gutes Wetter – am 14. August konnte der zweite Weinbergspaziergang der „Freunde“ stattfinden. Unter dem Titel „Von der ‚Abtsleite‘ über den ‚Teufelskeller‘ zum ‚Pfülben‘. Eine weinbaugeschichtliche Wanderung durch drei bedeutende mainfränkische Weinlagen“ begann unsere Wanderung in der Würzburger Abtsleite und führte uns durch den Alandsgrund und die genannten Weinberge nach Randersacker. Geleitet wurde der Ausflug von Dr. Markus Frankl, der uns auch schon beim ersten Weinbergsspaziergang führte. Dabei durfte natürlich eine Verkostung von Wein nicht fehlen. Unterwegs wurden deshalb vier Weine verkostet, ein Silvaner, ein Muskateller, ein blauer Silvaner sowie ein Riesling zum Abschluss.